ironbook

Zwei verschiedene Dosierungsarten

IDS: 200 mg Eisen pro Infusion - IDA: 500 mg Eisen pro Infusion

News

Eisenmangel - erkennen, berechnen, behandeln, vermeiden

> Frauen mit Eisenmangel

wurden früher in

Schlachthäuser gebracht...

 

Gottseidank sind diese Zeiten vorbei.

> Multizentrische Studie Eurofer

Die Ärztlichen Eisenzentren dokumentieren die Daten der Therapieverläufe in einer Datenbank mit integriertem Nutzenbewertungsprogramm. Die Resultate werden auch in diesem Jahr (seit 2006 zum vierten Mal) publiziert.

zum vierten Mal) publiziert.

> Swiss Iron System SIS

Das SIS wurde für eine nachhaltig wirksame, gut verträgliche und kosteneffiziente Behandlung von Patienten mit Eisenmangel entwickelt.

> Zwei verschiedene Dosierungsarten

Für die Behandlung von Patienten mit Eisenmangel stehen für eine intravenöse Eisenbehandlung zwei Vorgehensweisen zur Verfügung.

Frühstadium: Eisenmangelsyndrom IDS (Iron Deficiency Syndrome): 200 mg / Infusion

 

Bis 2008 konnten pro Infusion maximal 200 mg Venofer (Eisensaccharose) gegeben werden (zweimal pro Woche). Diese Dosierungsart hat sich bis heute bei Patienten in einem Frühstadium von Eisenmangel nachhaltig bewährt (Eisenmangelsyndrom IDS). Wenn die individuell berechnete Gesamtdosis (gemäss Swiss Iron System) auf diese Weise gegeben wird, verschwinden Innerhalb von vier bis sechs Wochen die Symptome in den meisten Fällen. Gleichzeitig können eine sehr gute Verträglichkeit und hohe Kosteneffizienz nachgewiesen werden.

 

Seit 2008 gibt es in Europa das Hochdosis-Präparat Ferinject von derselben Firma, die seit Jahrzehnten Venofer herstellt. Von der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA wurde es allerdings nicht zugelassen. Grund dafür sind Bedenken hinsichtlich Dosierung und Sicherheit (gemäss FDA waren 12 Todesfälle im Zusammenhang mit Ferinject zu beklagen).

 

Spätstadium: Eisenmangelanämie IDA (Iron Deficiency Anaemia): 500 mg / Infusion (einmal pro Woche).

 

Wir haben mit Ferinject gute Erfahrungen gemacht und verabreichen das Präparat insbesondere Patientinnen mit einer Eisenmangelanämie, für die es auch entwickelt wurde. Die dreifach erhöhte Nebenwirkungsrate durch die Gabe von 500 statt 200 mg Eisen pro Infusion wird durch den Vorteil wettgemacht, dass ein Patient weniger oft „an die Nadel muss“.

 

 

Bei beiden Dosierungsarten muss schlussendlich die individuell zu berechnende Gesamtdosis gegeben werden, die ein Mensch braucht, um nachhaltig aus der Mangel-Symptomatik herauszukommen. Dazu braucht es das entsprechende Knowhow. Dazu wurden in der Schweiz 2005 das Netzwerk der ärztlichen Eisenzentren und 2007 die Swiss Iron Health Organisation SIHO gegründet.

 

> Weitere News: www.eisenTV.ch

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