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Schweizer Krankasse Atupri |
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Von welchem „Teufel“ wird Atupri geritten? |
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Eisenmangel - erkennen, berechnen, behandeln, vermeiden |

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Die Krankenkasse Atupri verletzt Schweizerisches Recht. Offenbar ist ihr jedes Mittel Recht, Kosten einzusparen auch dann, wenn dadurch Frauen nicht geheilt und auf diese Weise diskriminiert werden. Sie behauptet, Behandlungen von Eisenmangelpatienten mit einem Ferritinwert über 30 ng/ml seien nicht zugelassen. |
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> Frauen mit Eisenmangel wurden früher in Schlachthäuser gebracht...
Gottseidank sind diese Zeiten vorbei. |

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Die Schweiz ist das Pionierland für Erkennung und Behandlung von Patienten mit Eisenmangel. Alle Krankenkassen haben eingesehen, dass es sich langfristig lohnt, gesündere Patienten zu haben. Aus diesem Grund bezahlen sie schliesslich auch die Eisenbehandlungen.
Nun gibt es aber eine Ausnahme: Funktionäre der Krankenkasse Atupri haben am grünen Tisch beschlossen, dass sie selbst festlegen wollen, wann eine Frau als krank gelten darf und wann nicht. Diese versuchte Ermächtigung, die nicht nur Frauen diskriminiert, sondern auch ungesetzlich ist, kann nicht akzeptiert werden. Die Swiss Iron Health Organisation SIHO protestiert seit Frühjahr 2011 gegen diese Haltung. Bisher ist Atupri aber noch nicht einsichtig geworden.
Atupri sollte sich bewusst werden: Der Mensch ist ein Individuum und keine Maschine. Wäre er eine solche, dann hätte Atupri recht: Jede Maschine mit einem „Ölstand“ unter einem pauschal zu definierenden Wert geht kaputt, und jede mit einem solchen über dieser Marke funktioniert einwandfrei. Wir Ärzte und Patienten wissen, dass dieser Vergleich nicht zutrifft. Manche leiden bei einem Ferritinwert von 50 ng/ml unter Mangelsymptomen, die mit Eisengaben verschwinden. Andere wiederum fühlen sich mit 10 ng/ml pudelwohl.
Die Diagnostik von Eisenmangelpatienten kann nicht über einen Kamm geschoren werden. Der Ferritinwert stellt zwar den wichtigsten Eisenindikator dar. Daneben gibt es aber weitere drei Hintergrund-Indikatoren, die ebenfalls in die Gesamtbeurteilung einfliessen müssen: Hämoglobin, Transferrin und die löslichen Transferrin-Rezeptoren. Noch viel wichtiger sind jedoch die Symptome und die Anamnese der Patienten! Den Verdacht eines Eisenmangels korrekt zu definieren ist Sache der Ärzte und nicht von Krankenkassen-Funktionären, vor allem dann, wenn sie nur einen einzigen Blutwert heranziehen, dessen Bedeutung sie gar nicht realisieren können. Insbesondere Atupri-versicherten Frauen wird empfohlen, sich über einen Kassenwechsel Gedanken zu machen.
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> Multizentrische Studie Eurofer Die Ärztlichen Eisenzentren dokumentieren die Daten der Therapieverläufe in einer Datenbank mit integriertem Nutzenbewertungsprogramm. Die Resultate werden in diesem Jahr (seit 2006 zum vierten Mal) publiziert. |
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> Swiss Iron System SIS Das SIS wurde für eine nachhaltig wirksame, gut verträgliche und kosteneffiziente Behandlung von Patienten mit Eisenmangel entwickelt. |
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> Zwei verschiedene Dosierungsarten Für die Behandlung von Patienten mit Eisenmangel stehen für eine intravenöse Eisenbehandlung zwei Vorgehensweisen zur Verfügung. |




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